Dezember 5th, 2010 von sabine

Washington ist nicht mehr so konservativ, wie es vor Obamas Amtsantritt war. Der Metropolen Mief wird immer mehr von der Hippness der Hauptstadt verdrängt.

Washington hatte bisher nicht den Ruf eine Stadt mit Spaßfaktor zu sein. Aber mit dem Amtsantritt von Präsident Obama hat sich einiges verändert. Die politischen Funktionäre in Washington sind jünger geworden und mit dem Anspruch in die Hauptstadt gekommen, die Welt zu verbessern.

Szene Bars, Bio Märkte, eine neue Kulturszene und jede Menge gute Stimmung sind in die Stadt eingezogen. Den neuen Geist der Stadt spürt man stark in der Bar auf dem Dach des W Hotel Washington, sie heißt Point of View. Hier auf der Terrasse des Point of View, von wo aus man in den Garten des Weißen Hauses blicken kann, trifft man eine Menge junge stylishe Menschen und spürt bei Cocktails und Bier die neue Lebensfreude Washingtons.

Washington hat sich verändert, es gibt neue Fahrradwege, es gibt Mülleimer, die zur Mülltrennung auffordern und traditionelle Restaurants entscheiden sich für Ökostrom. Das fühlt sich für amerikanische Verhältnisse zwar alles noch etwas futuristisch an, aber die Veränderungen sind auf dem Weg. Stadtteile werden saniert und eine Kulturszene hat sich etabliert. Neben all diesen neuen Eindrücken, lohnen sich natürlich auch die „klassischen“ Highlights Washingtons. Die Museen entlang der Mall zwischen Capitol und Moument können mit denen in Paris oder London mithalten. Das Weiße Haus können selbst Amerikaner kaum noch besichtigen, aber ein Besuch im Visitor Center gibt schon einige Eindrücke amerikanischer Geschichte. Im eher „jung“ geprägten Stadtviertel Georgetown steht das älteste Gebäude der Stadt Washington aus dem Jahre 1765 – Old Stone House. Washington bietet viel amerikanische Geschichte, Politik, aber auch viele neue Entwicklungen und neue Lebensfreude, sodass sich eine Reise in die amerikanische Hauptstadt allemal lohnt.