Dezember 22nd, 2010 by sabine

Caspar David Friedrich, Hans Christian Andersen und Carl Maria von Weber ließen sich bis Anfang des 19.Jahrhunderts von der Sächsischen Schweiz zu Werken inspirieren. Diese Landschaft vereint irgendwie alle Zutaten der Romantik in sich: Liebliche Auen, ein Fluss, Wald, wilde Felsen und Höhlen.

Wenn man durch die Sächsische Schweiz wandert, fühlt man sich deshalb auch oft so, als würde man durch ein Gemälde wandern. 400 Kilometer Wanderwege verlaufen durch diesen Teil des Elbsandsteingebirges. 1990 wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt.  Um die romantischen Ausblicke der Landschaft auch ohne Klettern zu erreichen, wurden 80 Steiganlagen bzw. Treppen in den Fels gehauen oder aus Holz oder Stahl daran montiert.  Die Wege und besonderen Ausblicke sind für Wanderer bestens ausgeschildert. Ob man zur Basteibrücke, zur Elbfähre, zur Himmelsstiege oder nach Bad Schandau möchte, man findet sich immer gut zurecht. Eine schöne Möglichkeit ist es,  mit dem Dampfer über die Elbe von Dresden nach Pirna anzureisen.  In der Umgebung von Rathen kann man die Bastei und die Festung Königstein besichtigen, bevor man nach Bad Schandau am Rand des Nationalparks Sächsische Schweiz weiter fährt.  Die Route der Kirnitzschtalbahn führt von Bad Schandau entlang der „Kirnitzsch“ durch ein felsiges Tal bis zur Endstation Lichtenhainer Wasserfall auf einer acht Kilometer langen Strecke. Von dort kann man einen Abstecher zur Kipphornaussicht unternehmen.

Bei einer Wanderreise in der Sächsischen Schweiz sollte man auch zumindest einem Stück des Malerwegs folgen.  Der Malerweg ist 112 km lang und wurde der bevorzugten Route der Maler der Romantik nachempfunden. Zumindest für einen Abstecher zur Schrammsteinaussicht sollte man sich auch bei einem kürzeren Wander Ausflug  Zeit nehmen.

Welche Stecke man auch auswählt, wichtig ist auf jeden Fall die richtige Ausrüstung.

Sie stecken Sie den ganzen Tag drin –  Tipps und Hinweise zum Kauf von Wanderhosen.

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