Oktober 19th, 2010 by sabine

Endlich Urlaub und endlich Zeit sich vom anstrengenden Alltagsleben zu erholen! Doch Urlaub definiert natürlich jeder Mensch auf seine Weise. Viele legen sich am liebsten faul an den Strand. Sonnenbräune, kleine Abstecher in eine nahegelegene Taverne oder ein Einkaufbummel im malerischen Örtchen sind nebst ein wenig Kultur die wichtigsten Bestandteile. Bewegung oder gar sportliche Betätigungen stehen dabei nicht an erster Stelle!

Liebhaber von Sportreisen sehen das ganz anders: Zu jeder Jahreszeit wird sich aktiv erholt. Mal in den Bergen, im Wasser oder auch auf dem Land. Auch der Winter bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten: Skifahren oder Snowboarden, Schneewandern oder Schlittschuhlaufen sind dabei beliebte Aktivitäten. Ungewöhnlicher wäre da schon eine Hundeschlittentour durch Nordeuropas Wildnis oder die Arbeit an seinem Handicap beim Eisgolfen. Auch das Klettern auf reinem Eis stellt sicher eine Besonderheit dar. Im Sommer ist der Aufenthalt im Wasser ein abwechslungsreiches Vergnügen: Hier sind Sportreisen häufig vertreten durch Rafting, Kanufahren und Tauch-, Surf- und Segelkurse. An Land wiederum kann man beim Fahrradfahren eine frische Brise genießen. Frischluft und Spaß verbindet sicher auch der Bergsport. Ausgedehnte Langstreckentouren oder einen Gipfel zu besteigen und dort tief durchzuatmen lohnt sich genauso, wie mit dem Moutainbike auf kurvigen Singletrails bergab zu sausen und dabei hoch zu Ross das Bergpanorama zu genießen. Dabei bietet jedes Höhenprofil beim Fahrradfahren seinen eigenen Reiz und es gibt eine Vielzahl von Radrouten zu entdecken. Wer ein besonders sportlicher Fahrradfahrer ist, bezwingt eine oder auch mehrere Pass-Straße mit seinem Rennrad oder durchquert auf Mountainbiketouren die Alpen. Wenn es nicht ganz so sportlich sein soll, bieten die etliche Fernradwege in europäischen Ländern und attraktive regionale Radwegvernetzungen ideale Bedingungen für Radreisen auch ohne alpine Herausforderungen.

Sportreisen: Sommer/Winter-Varianten

Sportreisen sind der Oberbegriff für viele verschiedene Aktivitäten. Wassersport (Tauchen, Kanufahren, Wasserski), Bergsport (Klettern, Trekking, Wandern), Trendsportarten (Inline-Skaten, Surfen, usw.) oder auch Wintersport (Langlaufski, Abfahrtski, Curling, etc.) bieten hier eine große Bandbreite. Ob in der heimischen Region oder in fernen Ländern: Sportreisen können fast überall ausgeübt werden. Der Urlaub kann selbst organisiert werden oder von einem spezialisierten Veranstalter durchgeführt werden. Pauschalangebote bieten den Vorteil, selbst keinen Aufwand für die Planung und Organisation betreiben zu müssen. Häufig sind angebotene Quartiere von Veranstaltern deutlich preiswerter als Direktbuchungen von Privatpersonen. Auch der Aufwand, heraus zu finden, ob das gewünschte Hotel den sportlichen Ansprüchen gerecht wird, entfällt bei organisierten Reisen. Frühstück und die allgemeine Verpflegung werden genauso  auf die Bedürfnisse des Sporturlaubers angepasst, wie beispielsweise das passende Wellnessangebot vor Ort. In manchen, speziell größeren Hotels, findet man dann ebenfalls interessante Angebote für die gewählte Sportreise vor.

Radreisen für Biker

Das Radreisen unter die die Rubrik Aktivurlaub/Sportreisen fallen, wurde bereits erwähnt. Seit Jahren liegen sie im Trend. Hier gibt es die Unterteilung Rennrad fahren, Radwandern und Mountainbiking. Anders als bei anderen Sportreisen gibt es bei Radreisen neben dem Bedürfnis vor Ort zu bleiben, auch großes Interesse an Tour/Etappen-Urlauben, bei denen die Unterkünfte regelmäßig gewechselt werden. Besonders beliebt ist das Fahrradfahren entlang der großen Flüsse wie beispielsweise Werra, Elbe, Weser und Moldau. Informationen zu derlei Radreisen finden sich auf vielen Websites der verschiedenen Tourismusregionen beispielsweise auf

Mountainbiker fahren gerne in die beliebten Bikeregionen in Mittel- und Hochgebirgen, zu den sogenannten Bike-Arenen. Aber es gibt auch eine große Zielgruppe von Mountainbikern die gerne längere Distanzen zurücklegen und in organisierten Radreisen so ihren Sporturlaub verbringen. Speziell in exotischen Regionen greifen Mountainbiker gerne auf die Erfahrung renommierter Veranstalter zurück.

Fahrradfahren in der Gruppe oder individuell?

Fahrradfahren kennt keine Altersgrenze und die Ansprüche sind nicht nur wegen der spezifischen Altersbedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten sehr unterschiedlich. Gerade bei exklusiven Fernreisen werden von den Radurlaubern gern die Dienste von Reise-Profis in Anspruch genommen. Diese übernehmen die Planung und Organisation. Hier wird Fahrradfahren, mit oder ohne Gruppe und Reiseleiter zum ganzheitlichen Erlebnis ohne den Stress der eigenen Planung. Auch Gepäcktransfer ist eine Möglichkeit und Etappenziele sind ebenso wie Unterkünfte vorgegeben. Der Fahrradfahrer hat die Wahl zwischen einer eher kulinarisch-kulturellen Genießertour oder dem sportlichen Naturerlebnis bis hin zu einer wettkampfartigen Sporttour. Geführte Radreisen richten sich nach den Bedürfnissen der Gruppe, wenn es darum geht, wie schnell man sich vorwärts bewegt oder wann Pausen eingelegt werden. Eine Reiseleitung teilt mit der Gruppe die schönsten Plätze für diese Pausen und macht auf die landschaftlichen und kulturellen Highlight aufmerksam. Abends kann dann in geselliger Runde auf den Tag zurück geblickt werden. Mehr Entscheidungsfreiheit hat der individuelle Radreisende. Jeder Teilnehmer kann selbst seinen Rhythmus bestimmen. Auf Entdeckungsreise geht es mit Routenbeschreibung und Reiseinformationen im eigenen Gepäck. Garantiert gibt es ein freies Bett am Etappenziel. Hier sorgt ein Veranstalter nur dort für Aktion, wo es vom Reisenden gewünscht ist.

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