Juli 28th, 2010 von sabine

Schon Hermann Hesse ließ sich vom Bodensee und seiner Landschaft zu überschwänglicher Poesie verleiten. Hermann Hesse lebte von 1904 bis 1912 in Gaienhofen (Höri) am Untersee. Der Untersee ist der südwestliche Fjord des „Schwäbischen Meeres“ und ca. 63 Quadratkilometer groß. Alles am Untersee ist überschwänglich, auch die Natur hat in der Gegend zwischen Konstanz und Stein am Rhein an nichts gespart. Die Köche der Bodensee Region prassen mit der Qualität der Zutaten, die Urlaubsgäste prassen mit Ihrer Zeit und verbringen Ihren Urlaub gelassen und genussreich. Hier spart niemand Kalorien und hier eilt niemand.

Die Halbinsel Höri wird auch als Hergottswinkel des Bodensees bezeichnet. Ein besonderes Kleinod ist hier die Blasiuskapelle in Kattenhorn, sie steht hier seit dem 16. Jahrhundert. Von Höri aus hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Insel Reichenau, dem Weltkulturerbe.

Das Klima am Untersee erinnert an Mittelitalien. Auf der Insel Reichenau gedeihen Kiwi, Melonen und Zitrusfrüchte und vieles andere gedeiht wesentlich früher, als in Regionen, die nur eine Stunde entfernt sind. Das Ufer ist hier ca. 80 Kilometer lang und eine einzige Einladung zum Radfahren. Viele Hotels hier am See verleihen die Fahrräder an ihre Gäste kostenlos. Mit einer Bodensee FeWo ist auch die Nächtigung gesichert.

Radtouren und Wandertouren am Untersee lassen sich mit den Fährschiffen der Weißen Flotte bequem abkürzen. Sollte das Wetter trotz italienischem Flair mal etwas schlechter sein, warten einige interessante Museen auf die Urlaubsgäste.

Das Hermann Hesse Höri Museum ist für Fans des Literaturnobelpreisträgers ein Muss. Das Hermann Hesse Haus ist in Privatbesitz, Besichtigungen sind hier nur nach Terminvereinbarung möglich. Das Otto Dix Haus präsentiert Einsichten in das Arbeitsleben des Künstlers, der hier Zuflucht vor den Schikanen der Nazis suchte.

Wenn man sich vor einem Bodensee Urlaub über Hotels informieren möchte, helfen die Hotelkritiken von Zoover weiter.

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