Juni 17th, 2010 by sabine

Rund 42 Prozent der Deutschen planen in 2010 zu verreisen, oder haben es schon getan. Gut, wenn alle Reiseteilnehmer dabei von Reiseübelkeit verschont werden.  Oft ist der Weg nicht das Ziel, sondern die Reisenden wollen möglichst unproblematisch ihr Urlaubsziel erreichen. Dabei gilt es unter Umständen Turbulenzen im Flug auszuhalten oder kurvenreiche Strecken mit Bus oder Bahn hinter sich zu bringen. Nicht jeder Körper macht dies problemlos mit und so kann Reiseübelkeit entstehen. Müdigkeit, ein drückendes Gefühl in der Magengegend oder Kopfschmerzen sind da eher noch die leichteren Anzeichen. Manchmal führt die Reisekrankheit auch zu abfallendem Blutdruck und Hyperventilation. Eigentlich ist es gar keine Krankheit, sondern ein Konflikt der Sinne. Ein Beispiel ist hierfür zum Beispiel Lesen während einer Autofahrt. Das Auge nimmt ein stabiles Bild (das Buch) wahr und die Gleichgewichtsorgane registrieren die Bewegungen des Fahrzeugs, so entsteht der Konflikt und die Übelkeit wird gefördert. Deswegen sollte man Lesen oder Konsolenspiele während einer Fahrt meiden. Empfindliche Mitfahrer sollten in Fahrtrichtung blicken und die Straße beobachten. Im Flugzeug hilft ein Platz im Mittelgang am besten, idealerweise in der Höhe der Tragflächen.  Vor einer Reise sollte man eher leichte Speisen zu sich nehmen, als eine deftige Mahlzeit.

Wenn man auf diese Weise wohlbehalten am Urlaubsort angekommen ist, möchte man natürlich auch während der Urlaubstage gesund bleiben. Die häufigsten Urlaubskrankheiten sind Sonnenbrand, Mückenstiche und Durchfall. Auslöser der meisten Durchfälle im Urlaub sind Bakterien und Viren, die mit Nahrungsmitteln und Getränken aufgenommen werden. Deswegen ist es ratsam abgepackte Getränke zu konsumieren und auf eine sorgfältige Hygiene mit häufigem Händewaschen zu achten.  Sollte es einen trotzdem erwischen, ist auf jeden Fall ausreichendes Trinken ganz besonders wichtig und eine gut ausgestattete Reiseapotheke.  Es gibt zahlreiche neue Präparate, über die man sich von seinem Hausarzt beraten lassen kann, sodass einem Urlaub ohne Übelkeit nichts mehr im Weg steht.

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