Dezember 24th, 2009 by sabine

Die antike Oasenstadt Palmyra lag an einer wichtigen Karawanenstraße in Syrien, auf halber Strecke zwischen dem Mittelmeer und dem Euphrat.  Die Oase liegt mitten in der Wüste und wird von zwei Quellen gespeist.

Die heutige Stadt liegt benachbart zu den Ruinen. Palmyra liegt ungefähr 217 km von Damaskus entfernt. Tadmur, so der arabische Name stand seit dem ersten Jahrhundert nach Christus unter römischer  Herrschaft. Palmyra profitierte von seiner Anbindung an die Seidenstraße und gelangte so früh zu großem Reichtum. Die Karawanen auf dem Weg zum Persischen Golf wurden mit saftigen Steuern belegt. Den größten wirtschaftlichen Erfolg hatte die Stadt im 2. Und 3. Jahrhundert nach Christus. Während dieser Zeit erlangte Palmyra auch politische Macht, hier residierte auch der Statthalter der römischen Provinz im Orient. So sind die zahlreichen imposanten Bauwerke entstanden, deren Ruinen heute noch zu besichtigen sind. Zu dieser Zeit hatte die Stadt ungefähr 200.000 Einwohner. Das Leben in Palmyra wurde nach römischem Vorbild geprägt. Der Mythos zwischen den großen Ruinen am Wüstenrand ist auch heute noch lebendig. Die Ausgrabungen haben im Jahr 1924 begonnen. Der Tempel des Baal und das Amphitheater sind teilweise rekonstruiert worden. Über 300 Säulen sind entlang Palmyras Hauptstraße zu sehen. In einem Museum steht eine wunderbare Sammlung von Kunstwerken, Mosaiken und Statuen zur Verfügung, die hier gefunden wurden.

Selbst Reisende, die denken sie hätten für den Rest ihres Lebens schon genug historische Stätten gesehen, werden von Palmyra begeistert sein. Schon Agatha Christie war begeistert von der Palmenstadt, sie nannte sie schön, fantastisch und unglaublich, als sie hier an ihrem Buch Erinnerungen an glücklichere Tage schrieb

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